Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Persönliches Resümee und Zukunftsvisionen

Dienstag, 07. April 2009

Ich bin im Seminar „Present yourself! Identität 2.0 durch E-Portfolios“ tief in die Materie eingestiegen und habe viel über Anwendungsszenarien von E-Portfolio gelernt, sowie bis dato ungelöste Problemstellungen erfahren. Insofern haben sich meine Erwartungen an das Seminar erfüllt, als dass ich mehr über E-Portfolios und auch über die Nutzung von Blogs wissen wollte. Mein größtes Interesse lag in den Karrierechancen durch E-Portfolios. Wie kann ich dieses nutzen um mich beim Arbeitgeber zu präsentieren? Leider habe ich hier eher begrenztes Wissen erlangt. Was wohl daran liegen mag, dass die Entwicklungen sich bisher vor allem im Bildungsbereich evolutionär vollziehen und eine Entwicklung als Karriereinstrument von der Implementierung in den Schulen abhängig sein wird.

In meinem persönlichen Zukunftsszenario werden E-Portfolios als Instrument zum lebenslangen Lernen dienen in dem die erlernten Fähigkeiten während des Bildungsweges dokumentiert und folglich in Bewerbungsprozessen zum Kompetenznachweis Verwendung finden. Es wird jedoch noch dauern bis wir bei einer standardisierten und tragbaren Form angelangen werden.

Als großes Problem von E-Portfolios gilt, wie bei vielen Social Software Tools auch, die Frage nach dem Datenschutz. Der alleinige Besitzer eines E-Portfolios sollte immer nur der Lernenden selbst sein, sowohl in pädagogischer als auch datenschutzrechtlicher Hinsicht. Bislang ist diese Problematik jedoch kaum geklärt wurden.

Kritisch anmerken möchte ich abschließend die etwas umständliche Nutzung des AMWiki’s. Da man auf der Seite selbst nicht wirklich formatieren kann, habe ich meine Texte in Word vorgearbeitet um auch über Funktionen wie Rechtschreibprüfung und Synonyme zu verfügen. Leider erwies sich das AMWiki jedoch als nicht kompatibel mit Word und meine Texte wurden jedes Mal mit Fehlermeldungen zerstört als ich sie einfügen wollte, was zu einer Mehrarbeit führte. Ich empfand die Arbeit im AMWiki davon abgesehen sehr hilfreich, aber man sollte definitiv noch an einer besseren Abstimmung mit den Microsoft Office Paketen arbeiten.

Letztendlich möchte ich mich auch bei meinem Team für eine großartige Teamarbeit bedanken und bei Marcel für ein sehr gut gehaltenes Seminar in lockerer Atmosphäre.

E-Porfolios – Eine Erkundungstour zwischen neuem Streich des Web 2.0 und sinnvoller Vernetzung

Montag, 30. März 2009

Und da neigt sich das Semester auch schon wieder dem Ende. “Present yourself! – Identität 2.0 durch E-Portfolios” lautete die allgemeine Laufrichtung unseres Forschungsseminars und im Speziellen begleitete uns das Thema “Anwendungsbereiche bei E-Portfolios”. 

In der einführenden Recherche habe ich mich den beiden Themen “Anwendungskontext Lernalltag in Schule und Studium” sowie “Geschäftsmodelle bei E-Portfolios” gewidmet. Zum einen war es spannend zu erfahren, wie man selbst E-Portfolios im Studium verwenden kann oder sollte ;-) , beziehungsweise welche Konzepte in diesem Bereich verfolgt werden. Zum anderen interessierten mich von Beginn an die ökonomischen Aspekte der Nutzung von E-Portfolios.

Bei der Auswertung der Leitfadeninterviews übernahm ich zwei Fragen zum Unternehmenskontext (inkl. Geschäftsmodelle). Im Folgenden möchte ich kurz und unkommentiert die Ergebnisse diesbezüglich wiedergeben. Mehr gibt es dazu im AMWiki.

  • Im Unternehmenskontext werden E-Portfolios als Instrumente zum Wissenstransfer, zur Identifikation von Wissensträgern sowie zur eigenen (Kompetenz-)Entwicklung verwendet.
  • E-Portfolios finden insbesondere in wissensintensiven Unternehmen Verwendung und bieten dort Möglichkeiten der Vernetzung zwischen den Mitarbeitern, nicht nur im Hinblick auf deren Expertise/ Wissen, sondern auch als Mittel der (virtuellen) Zusammenführung.
  • E-Portfolio-Software wird von Institutionen des öffentlichen Dienstes, privaten Anbietern und Anbietern von Open Source-Lösungen vertrieben, die verschiedene nutzerorientierte Geschäftsmodelle verfolgen.

Von den Mehrwerten der E-Portfolio-Arbeit wurde ich durchaus überzeugt, auch einen Überblick über die Forschungslandschaft und der dazu forschenden Wissenschaftler konnten wir uns recht zügig erarbeiten. Ein zentrales Problem stellt für mich jedoch die Portabilität von E-Portfolios dar. Sollen diese wirklich einen Beitrag zum lebenslangen Lernen leisten, müssen die Inhalte leicht zu im-/exportieren sein. Darüber hinaus müssen E-Portfolios natürlich im Besitz des Lernenden sein.

Die angesprochene Problematik ist weitestgehend noch ungelöst. Hinzu kommt die noch mangelnde Verbreitung des E-Portfolio-Einsatzes. Unsere Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass sich der Einsatz in den verschiedensten Kontexten als ergänzende Methode lohnen kann. Die Lösungen müssen jedoch genau auf den jeweiligen Anwendungsbereich zugeschnitten werden können. Diesen Anspruch erfüllen jedoch die meisten Anbieter von E-Portfolio-Lösungen durch eine weitestgehend nutzerorientierte Entwicklung. Was fehlt dann? Anscheinend die Überzeugung, dass E-Portfolios eben nicht nur ein neuer Streich des Web 2.0 sind, sondern einen wertvollen Beitrag zum lebenslangen Lernen leisten können und zudem eine sinnvolle (und lernfördernde) Vernetzung ermöglichen.

Im Zentrum der E-Portfolio-Arbeit steht weiterhin die Reflexion des eigenen Lernprozesses, die hiermit erfolgt ist.

Präsentation Themencluster 1

Dienstag, 03. Februar 2009

“Definition und Abgrenzung von E-Portfolios”.

Nachdem am vergangenen Freitag viele sehr interessante Vorträge zu hören waren und teilweise schon sehr angeregt diskutiert wurde, hier nun unsere Präsentation.

Die Präsi dient als grobe Orientierung an unserem aktuellen Stand. Im Vortrag selber wurde unser generelles Vorgehen , sowie erste Auseinandersetzungen mit den transkripierten Interviews dargelegt. Zudem haben wir allgemeine Erkenntnisse aus allen Interviews gewonnen und diese vorgestellt. Dementsprechend befinden wir uns laut dem 4 Phasen-Modell nach Lamnek in Phase 3 mit Übergang zu 4.

Über weitere Fortschritte informieren wir natürlich hier im blog.

Bei Fragen und Anmerkungen, wisst Ihr ja, gibts die “comments”

lg,

silv, i.A. des Teams Themencluster 1

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Upload der Abschlusspräsentation

Montag, 02. Februar 2009

Hallo,

nachfolgend möchte ich die Abschlusspräsentation unseres Teams in den Blog stellen.

Diese befasst sich mit unseren bisherigen Recherchearbeiten (E-Portfolio-Lösungen/ -varianten, Aufbau und Elemente von E-Portfolios und Vernetzung von Communities), sowie einer bespielhaften Darstellung einiger Interviewparts der Experten. (effiziente Vernetzung von Communities über E-Portfolios)

Desweiteren werden wir in nächster Zeit unser Forschungspaper überarbeiten und fertig stellen.

Viele Grüße, in Vertretung von Team “Themencluster 3″,

Diana

E-Portfolio-Abschlusspräsentation

Experteninterview mit Philipp Königs

Sonntag, 25. Januar 2009

Seit der vergangenen Woche steht nun auch die Transkription des Experteninterviews vom 06. Januar mit Philipp Königs im AMWiki online. Er ist nunmehr seit knapp 10 Jahren bei IBM und leitet derzeit als Manager Technical Sales den Bereich Web 2.0, Collaboration und Social Software.

Es war ein sehr interessantes Interview, das den Nutzen von E-Portfolios vor allem im unternehmerischen Kontext beleuchtete. Besonders anschaulich war die von ihm angeführte “Legobaustein”-Metapher auf die Frage hin, welche Ziele mit E-Portfolios verfolgt werden sollten. Demnach solle man eine konkrete Zielrichtung des Einsatzes nicht zu weit vorgeben. Das Schöne an der Nutzung von Web 2.0-Tools für ein E-Portfolio sei, dass man die Inhalte wie Legobausteine zusammenbasteln und das zusammengesetzte Produkt wieder zur Verfügung stellen kann, ein anderer es anschließend nehmen und wieder weiterverabeiten könne zu einem neuen sichtbaren Ergebnis, Stichwort Mashup, so Königs.

Leider gab es ein paar technische Probleme bei der Audio-Aufzeichnung. Durch das Hochpegeln der Audio-Spur konnten die Interview-Antworten aber bis auf einige wenige Aussagen vollständig erfasst werden. Ich werde im Laufe der Woche noch einmal drüberschauen und letzte unsichere Stellen weitestgehend ergänzen. Vielen Dank nochmals an Herrn Königs für das umfassende Interview sowie auch an unsere Master-Studentin Claudia Auer, die mich bei der Transkription unterstützt hat!

Interview mit Klaus Himpsl?

Donnerstag, 22. Januar 2009

Hallo liebe Alle, 

ich wollte nur mal Fragen, wann mit dem letzten Teil des Interviews mit Klaus Himpsl gerechnet werden kann?

Wäre super, wenn es bis zum Wochenende klappen könnte….

Vielen Dank im Voraus und noch eine schöne Restwoche,

Franzi

Unser Interview mit Wolf Hilzensauer

Montag, 12. Januar 2009

Mit einiger Verzögerung möchten wir auch noch ein kurzes Statement zu unserem Experteninterview abliefern. Kurz vor Weihnachten haben Janine und ich das Gespräch mit Wolf Hilzensauer über Skype durchgeführt. Da andere Gruppen im Vorfeld bereits über technische Probleme bei der Aufzeichnung berichtet hatten, hofften wir, dass bei uns alles funktionieren würde. Und siehe da: Alles hat wunderbar geklappt!

An dieser Stelle möchten wir uns erst einmal bei Herrn Hilzensauer bedanken. Er hat sich wirklich viel Zeit für uns genommen und sehr detaillierte Antworten auf unsere Fragen gegeben. Auf diese Weise konnten wir viele neue Erkenntnisse rund ums Thema “E-Portfolio” gewinnen, die wir auch euch bald im Interview zugäglich machen wollen.

Für die Transkription haben wir das Interview in etwa gleichgroßen Parts unter den vier Teammitgliedern aufgeteilt. Die fertige Version werden wir in Kürze veröffentlichen. Bis dahin könnt ihr euch schon einmal ein Videostatement von Wolf Hilzensauer ansehen, welches er uns freundlicherweise über seinen Blog zur Verfügung gestellt hat. Auch hierfür nochmal ein ganz herzliches “Danke”!

Interview im AMWiki

Mittwoch, 07. Januar 2009

Liebe E- Portfoliofreunde,

ab heute steht nun unser Interview mit Prof. Martin Hofmann im AMWiki bereit.

Das Transkribieren hat sich etwas schwieriger gestaltet, als wir anfangs dachten, da wir während des Interviews mit Audioproblemen zu kämpfen hatten.

Dennoch haben wir auch hier erneut feststellen können, wie sehr unser Experte Prof. Hofmann uns bei unserer bisherigen Arbeit weiterhelfen konnte und wie strukturiert und freundlich er uns doch, obwohl er sich eine ganze Weile doppelt gehört hat, immer wieder geantwortet hat.

Viel von dem, was Prof. Hofmann uns im Interview erklärt hat, können wir nun für die weiteren Forschungen nutzen, was uns natürlich sehr erfreut.

Wir hoffen, dass auch ihr eure Studien damit fortsetzen könnt und freuen uns schon, endlich eure Interviews lesen zu können.

Bis dann und noch ein frohes neues Jahr!

Team Themencluster 3

Graham Attwell im Interview

Freitag, 19. Dezember 2008

Und so schließt sich nun der Kreis: Vor zwei Monaten sahen wir in der Einführungsveranstaltung noch – völlig unwissend was ePortfolios überhaupt sind – sein Video über diese Thematik, nun kam uns die große Ehre zu Teil persönlich mit Herrn Attwell zu sprechen.

Nach anfänglich sehr kurzen eMails seinerseits zur Kontaktaufnahme und Terminabsprache befürchteten wir schon ein wenig, dass sich unser Interviewpartner auch ähnlich zurückhaltend im Interview geben würde. Doch das Gegenteil war der Fall. Sehr aufgeschlossen, freundlich und auch interessiert zeigte sich Mr. Attwell und er ging sehr ausgiebig auf all unsere Fragen ein. Es war stets eine klare Struktur seiner Antworten zu erkennen und wichtige Begriffe bzw. Fakten definierte er auch aus seiner Sicht zum besseren Verständnis.

Überrascht und sehr erfreut waren wir über den britischen, statt des vermuteten walisischen Akzents, seinerseits, was uns das Verständnis doch schon etwas erleichterte. Die Skypequalität war zwar nicht die Beste, doch der Audiomitschnitt ist qualitativ besser und lässt sich doch sehr gut transkripieren. Insgesamt hatte das Interview eine Länge von ca. 70 Minute, die Zeit welche er zwischenzeitlich zum Kaffeekochen benötigte mit eingerechnet.

Festzuhalten bleibt dass es für uns alle ein sehr informatives Interview war und Mr. Attwell stets freundlich und gefällig antwortete. Abschließend versuchten wir noch seine kurze Vorstellung aufzunehmen, doch leider hat uns das Programm SuperTinTin da einen Strich durch die Rechnung gemacht wodurch wir das Statement wohl nur als Audio posten können. Er zeigte sich auch interessiert an unserem Transkript welches wir ihm zusenden werden und so gingen wir mit den besten Weihnachtsgrüßen schon wieder auseinander.

An dieser Stelle noch einmal besten Dank an unser Englisch-Genie Janine, die das Interview einfach super gemanaget hat.

Expertenprofil: Graham Attwell

Freitag, 19. Dezember 2008

Graham Attwell ist der Vorsitzende von Pontydysgu, einer walisischen Forschungsorganisation, die neben mehreren Blogs auch Publikationen zum Thema Lehr- und Lernkonzepte unter Verwendung neuer Technologien anbietet. Hier können kostenlos Büchveröffentlichungen, wissenschaftliche Artikel und Conference Papers der Mitglieder heruntergeladen werden. Erfolgreich demonstriert das Portal den Einsatz von web-basierten Lernumgebungen durch Online-Workshops für Pädagogen und Trainer. Pontydysgu ist nominiert für den 2008 Edublog Award.

Attwell selbst betreibt seit fünf Jahren sein Weblog the wales-wide web (ältere Einträge finden sich hier). Er ist Associate Fellow am Institute for Employment Research der Universität Warwick und Gastwissenschaftler am Insititut Technik und Bildung an der Universität Bremen. Er unterhält Beraterpositionen für UECD und UNESCO und arbeitet an Open Source Lösungen für Lehr- und Fortbildungsprogramme. Seine aktuellen Veröffentlichungen behandeln verstärkt den Einsatz von Social Software und web2.0-Applikationen im Kontext persönlicher Lernumgebungen.

Wir freuen uns, von Mr. Attwell einen Interviewtermin für diesen Freitag bestätigt bekommen zu haben, und sind gespannt, welche neuen Perspektiven er uns vermitteln wird.

(Bildquelle: BiBB Forum für AusbilderInnen)