Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Wolf Hilzensauer im Porträt

Sonntag, 14. Dezember 2008

Unser Experte, Wolf Hilzensauer, arbeitet bei Salzburg Research als Wissenschaftler und Projektleiter im Bereich des eLearnings, also Lernen unter Verwendung technischer Mittel. Sein Schwerpunkt liegt auf durch Informations- und Kommunikationstechnologie gestützten Lernprozessen und Multimedia-Anwendungen. Im Hauptfokus steht die Berufsausbildung in kleinen und mittelständischen Unternehmen, sowie eLearning-Umgebungen in der Gymnasial-und Hochschulbildung.

Sein Hauptinteresse liegt in der sogenannten “social software”, also Weblogs, Wikis und Eportfolios, welche er in das Design für didaktische Konzepte für innovative Lernumgebungen einbringt und mit deren Hilfe er Konzepte für kompetenz-basierte Lernprozesse entwickelt.

Wolf Hilzensauer arbeitet an mehreren nationalen und internationalen
Forschungsprojekten als Forscher und Projektmanager. Zusätzlich hält er
Vorlesungen an der Pädagogischen Akademie in Salzburg und leitet dort Workshops, in denen der Umgang mit “social software” im Bezug auf kooperatives und “community-orientiertes” eLearning vermittelt wird.

Wolf Hilzensauer studierte in Salzburg Volksschul- und Informatiklehramt, sowie Soziale Arbeit. 2002 erhielt er sein Zertifikat als “eTutor, eTrainer und eLearning Manager”.

Wenn ihr mehr über Wolf Hilzensauer erfahren wollt, dann schaut einfach mal auf seine Seite bei der Salzburg Reasearch Forschungsgesellschaft. Hier findet ihr auch Links zu aktuellen Projekten, an denen er beteiligt ist, Verweise zu allen Publikationen und vieles mehr…

Experteninterview- Versuch 2: Geglückt

Dienstag, 09. Dezember 2008

Hallo Zusammen,

heute starteten wir den zweiten Versuch für die Durchführung unseres Experteninterviews.

Ich darf vorwegnehmen: Es hat funktioniert.

Wir haben auch die Lösung unseres Problems mit Skype gefunden. Unser Experte hat sich mit Echo gehört und wir haben ihn zunächst nur schwer verstanden. Franzi kam dann auf die geniale Idee zwischenzweitlich unser Mikorfon stumm zu schalten. Dadurch, dass sich das Mikro genau neben den Lautsprechern des Laptops befindet, nahm das Gerät die Geräusche der Lautsprecher wieder auf und leitete sie entsprechend weiter. Durch diesen kleinen Trick konnten wir das Interview gut durchführen. Dies nur als kleiner Tip, für alle, die eventuell das gleiche Problem mit Skype haben…

Zum Interview: Unser Experte Martin Hofmann war sehr freundlich. Wir haben sowohl eine Menge neuer Infos bekommen, als auch eine Bestätigung der Infos, die wir bereits durch die Quellenrecherche zusammengestellt hatten. Wir benötigten die kompletten 45 min. um alle Fragen des Researchpapers durchzuarbeiten.

Die erhaltenen Infos werden wir für euch bald trankribieren und dann online bereitstellen.

Viel Erfolg bei Euren Interviews!

Team Themen-Cluster 3

Experteninterview- Versuch 1: GESCHEITERT

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Hallo liebe E- Portfolio- Freunde,

soeben haben wir versucht unseren Experten zu erreichen – ein Desaster!

Wir haben das Interview per Skype durchführen wollen – die Verbindung war eine Katastrophe… Wir konnten unseren Professor leider nicht verstehen, obwohl wir uns auf dieses Interview gefreut haben!

Die Videoverbindung mussten wir schon am Anfang abrechen, um die Audioqualität zu steigern – ohne Erfolg :( .

Nun müssen wir einen neuen Termin vereinbaren, diesmal lieber über Telefon, um allen möglichen Schwierigkeiten zu entgehen.

Franziska, Franziska, Diana

Martin Hofmann – unser Experte

Montag, 01. Dezember 2008

Hier nun die Vorstellung unseres Experten, den wir im Rahmen des Seminars am 04.12.2008 interviewen werden.

Martin Hofmann

Dozent für Bildungsinformatik und Medienpädagogik

MartinProf. Martin Hofmann ist seit 2004 als Hauptamtlicher Dozent für Bildungsinformatik und Medienpädagogik an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen beschäftigt.

Dort hat er die Didaktische Leitung des Kompetenzzentrums zur Entwicklung und Förderung aller Anliegen der Mediatisierung des Studienbetriebs inne.

Zudem ist er Beauftragter für E- Learning und Koordinator.

Zu seinen weiteren Aufgaben zählen jedoch auch der Aufbau und Betrieb eines Bildungsnetzes mit Lernplattformen und einer pädagogischen- didaktischen Dienstleistungs- und Beratungsstelle für die Studienbereiche, die Dozierenden und Studierenden.

Auch arbeitet Herr Hofmann an einer Vielzahl von Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit.

Herr Hofmann betreibt auch eine Reihe interessanter E- Portfolios und weitere Seiten im Netz.(Infos unter: http://edublog-phr.kaywa.ch/static/me)

Darum sind wir sehr gespannt in einen regen Austausch mit Herrn Hofmann zu treten und hoffen auf hilfreiche Fakten und Anregungen.

Experteninterview

Montag, 01. Dezember 2008

Hallo zusammen,

wir möchten euch noch einmal daran erinnern, dass wir bereits diesen Donnerstag (04.12.) unser Interview mit Prof. Hofmann (Vorstellung des Experten folgt) durchführen werden.

Dazu bitten wir euch, eure Fragen im Wiki bereitzustellen, damit wir diese auch in unser Gespräch mit einbauen können.

Liebe Grüße

Franzi, Franzi und Diana

Leitfadeninterviews mit E-Portfolio-Experten

Sonntag, 30. November 2008

Nach der Finalisierung des Leitfadens am vergangenen Donnerstag geht es nun an die praktische Umsetzung. In den kommenden drei Wochen werden die Studenten namhafte Experten (Sandra Schaffert, Graham Atwell, Klaus Himpsl und Martin Hofmann) zur E-Portfolio-Thematik interviewen. Hier im Blog werden die einzelnen Personen noch genauer vorgestellt und sicherlich auch das ein oder andere Statement zu hören oder sehen sein ;-)

Außerdem ist noch das interessante Interview mit Peter Baumgartner von der Donau-Universität Krems zu erwähnen, welches er mit dem Campus Innovation 2008-Team führte und auf podcampus zu sehen ist [gefunden über Martin Ebner - Danke!].

Vom Leitfaden ins Feld…

Freitag, 14. November 2008

Nach der ersten Recherchephase, in der viele Quellen, Links und E-Portfolio-Fundgruben gesammelt wurden, die es inhaltlich noch weiter zu durchforsten gilt, geht es nun bis zum 28. November an die Fragenentwicklung aufgeteilt nach den einzelnen Themenclustern. In einer abschließenden Plenumssitzung wird der finalisierte Leitfaden zusammengestellt.

Ein paar hilfreiche Hinweise und Literatur zur Durchführung von Leitfadeninterviews, Transkription und Auswertung sowie erste Informationen zu den kontaktierten E-Portfolio-Experten finden sich in den nachfolgenden Folien zum Seminar [PDF].

Linksammlung

Dienstag, 11. November 2008

interessante Sammlung zu e-potfolios.

zu finden im amwiki:

http://www.amwiki.de/pages/viewpage.action?pageId=8389650

Interessante Links

Samstag, 08. November 2008

Hallo, hier einige Interessante Links, die auch den anderen Gruppen weiter helfen könnten:

http://www.crashkurs-elearning.ch/

http://www.imsglobal.org/ep/epv1p0/imsep_bestv1p0.html

Strukturwandel der Öffentlichkeit

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Für mich hat sich die Entscheidung für dieses Forschungsseminar bereits vor einiger Zeit angekündigt. Ich hatte den Weblog eines Komilitonen gefunden, der dort Dinge aufschrieb, die er „mal wusste und später wissen will, wo sie stehen“. Die Idee gefiel mir, ein Journal für persönliche Projekte einzurichten, Schritt für Schritt den Lernprozess zu dokumentieren, und außerdem durch diesen Aufbau einen gewissen zusätzlichen Ansporn zu haben, konsequent über einen längeren Zeitraum „dran zu bleiben“. ePortfolios waren für mich zu diesem Zeitpunkt lediglich elektronische Versionen der Bewerbungsmappe, eine Auflistung von Referenzen für potentielle Arbeitgeber.

Das in den Kursbeschreibungen einleitend vermittelte Verständnis von ePortfolios als „Brückenschlag zwischen privaten und öffentlichen Sphären des Lernens“ vermochte dann allerdings, diesen recht starren Vorstellungsbegriff um einiges zu erweitern.

Wenn der Nutzen einer solchen Sammlung nicht nur den konkreten Einsatz in Bewerbungssituationen vorsieht, sondern auch der persönlichen/kollektiven Organisation von Wissen und Kompetenzen Raum lässt, dann sind die Grenzen nach außen offen für alle Formen von Ausprägung und Gestaltung.

Leben im Informationszeitalter bezeichnet nicht nur die Einfachheit und die Bedeutsamkeit von Informationserwerb, sondern auch die immer noch vernachlässigte Notwendigkeit von Informationsstrukturierung.
Das wird deutlich im falschen Umgang mit sensiblen Daten im Internet. Wenn Mitarbeiter größerer Unternehmen vertrauliche Informationen auf öffentlichen Servern ablegen, und damit Schlagzeilen machen. Das wird auch deutlich, wenn feierwütige Studenten ihre Partyexzesse ausführlich bebildert im StudiVZ dokumentieren und auf keine einzige Bewerbung mehr ein Antwortschreiben erhalten.

Nicht zuletzt wird es deutlich, in jedem Bereich, dem unablässig eine hohe Menge an neuen ungeordneten Daten zufließt, ob in der Arbeitswelt oder im Privatleben.

Dass Social-Networking-Plattformen die Dynamik von Web 2.0-Applikationen auch professionell nutzbar machen können, zeigen Projekte wie Xing.

Nach wie vor bestimmen allerdings User die Ausgestaltung der gegebenen Möglichkeiten, nicht die Betreiber von Communities. Für uneingeschränkte Vergleichbarkeit auf einem hohen Niveau bleibt als letzte Instanz nur eine stark reglementierte Normung ohne Gestaltungsfreiheit.

Standardisierte Dokumente wie der EuroPASS bieten hier ein einheitliches Konzept zur Organisation von Kompetenznachweisen für Bewerbungen im In- und Ausland. Auch wenn die Etablierung derartiger Transparenzinstrumente ein Gros der ePortfolio-Entwicklung darstellen, ist für mich persönlich das andere Ende des Spektrums von Bedeutung: die Aussicht, unterschiedliche Arbeitsbereiche via CMS so miteinander zu vernetzen, dass sie sich für den jeweiligen Einsatz zielgebunden strukturieren lassen. Die Option, formelle und informelle Prozesse für sich und andere aufschlüsseln zu können, könnte eine neue Art von Arbeitsverständnis und Wissensvermittlung mit sich bringen. Zu guter Letzt ist die eigenständige Organisation von Informationen und die fachgerechte Darstellung eine Kompetenz in sich.

Ich hoffe, in den nächsten Monaten tieferen Einblick in innovative Nutzungsformen von ePortfolios zu gewinnen, erfolgreiche Konzepte kennenzulernen und im Gespräch mit Experten vielleicht auch wertvolle Impulse für persönliche Umsetzungen zu bekommen.