Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

E-Portfolios als logische Konsequenz des Internets

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Ich sehe E-Portfolios, auch in Anbetracht des kleinen Filmausschnittes in der ersten Veranstaltung, als eine dititale Form eines herkömmlichen Portfolios an…gut, das sagt ja eigentlich auch schon der Name aus. Grundvoraussetzung dafür ist das Internet der heutigen Form welches zunehmend einige Risiken, aber vor allem natürlich auch Chancen bietet – dazu zu zählen sind mit Sicherheit die E-Portfolios… Ich denke daher dass E-Portfolios im Grunde nur eine längst überfällige Konsequenz der ganzen Internetentwicklung sind, warum die Nutzung bislang noch in so geringem Maße erfolgt ist sicher auch eine interessante Forschungsfrage…

Die Bedeutung wird allerdings wachsen, das sieht man schon bei den heutigen Bewerbungsverfahren. Bei Bewerbungen in großen Unternehmen legt man praktisch ja auch schon sein eigenes E-Portfolio an, worauf dann deutschlandweit bzw. weltweit durch die einstellenden Personen zugegriffen werden kann. Interessant wird sein inwiefern sich dies weiterentwickelt: Besitzt irgendwann jeder sich bewerbende Mensch ein eigenes E-Portfolio? Schickt man in ein paar Jahren nur noch einen Link seines Portfolios an das Unternehmen für welches man sich bewirbt? Viele interessante Fragen und ich hoffe ich werde in diesem Seminar ein paar Antworten darauf finden bzw. bekommen.

Da ich davon überzeugt bin dass ein sehr gutes E-Portfolio mit Sicherheit auch sehr gute Jobchancen bietet erhoffe ich mir von diesem Seminar dass ich auch für mich persönlich ein wenig aus diesem Seminar mitnehmen kann, da mir mit Sicherheit E-Portfolios in irgendeiner Art und Weise noch einmal in meinem Leben über den Weg “laufen” werden. Sicherlich bieten Sie auch weitere Möglichkeiten – diese werden wir denke ich im Seminar kennen lernen. Ich bin gespannt und voller Vorfreude…

E-Portfolios als digitale Bewerbungsmappe?

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Ich hoffe durch die Teilnahme an dem Seminar ein verbessertes Verständnis zum Thema E-Portfolios zu erlangen, sowie als Blog-Neuling ein paar praktische Erkenntnisse im Posten mitnehmen zu können.

Am interessantesten wohl ist die Nutzung des Portfolios als Karriereinstrument. Kommen diese Portfolios tatsächlich bei potentiellen Arbeitgebern an? Ein E-Portfolio als gelungene Alternative zur herkömmlichen Bewerbungsmappe. Wenn ja, wie inszeniere ich mich richtig? Welche innovativen Möglichkeiten der professionellen Darstellung gibt es neben banaler Vita-Pflege in Foren wie Xing, LinkedIn und ZoomInfo?

Aus Kommunikationstheoretischer Sicht interessiert der aktuellen Stand der Forschung. Was sind die Chancen und Risiken? Welche Entwicklungstrends gibt es im Bereich Social Software? Nachdem die großen Medienunternehmen panisch auf die digitale Exhibitionismus/Voyeurismus-Welle aufgesprungen sind aus Angst nach MP3 wieder einen Trend zu verschlafen, ist die Blase schon am Platzen, der Kessel bereits ausgeschöpft? Was bleibt übrig vom Privatleben im Internet, wenn doch mittlerweile Agenturen boomen, deren einziges Ziel darin besteht alle persönlichen Spuren ihrer Klienten wieder aus dem World Wide Web zu eliminieren? Oder geht der Trend einfach nur weg vom Privaten und rein ins Berufliche?

“Nachrichten aus einem unbekannten Universum”

Freitag, 17. Oktober 2008

In der Gestalt erreichen mich (noch!) Informationen rund um E-Portfolios. Sie liegen in einem wabernden Nebelfeld. Warum ich an diesem Seminar teilnehme? Ich will den Nebel etwas lichten. Mich reizt das Unbekannte, mich reizt der mögliche Nutzen für den Unterricht, für Unternehmen, für die politische Kommunikation und auch für mich selbst. Deshalb will ich die nächsten Semester dazu nutzen, das neue “Territorium” im wahrsten Sinne des Wortes zu erforschen.

Was ich mir von diesem Seminar erhoffe?

“Die Kunst, Informationen zu erlangen, besteht darin, sie zu vernichten. Das ist wie beim makedonischen Bildhauer, der einen Löwen aus einem Marmorblock hauen sollte. Er versuchte gar nicht erst, den Löwen zu erschaffen, sondern schlug einfach alles weg, was nicht nach Löwe aussah.”
(Frank Schätzing, Nachrichten aus einem unbekannten Universum)

Schauen wir doch mal, was E-Portfolios nicht sind, was sie sein wollen und was sie nun wirklich sind. Zu welcher Spezies gehören sie, von was “ernähren” sie sich und was nützen sie und vor allem wem?

Ich bin außerdem sehr gespannt, wie sich das Bloggen in der Gruppe gestalten wird. Spricht jeder, aber keiner miteinander? Bringt es mehr als den bloßen Teilnahmeschein zu diesem Seminar? Die Antworten gibt es dann von mir Anfang/Mitte nächstes Jahr. Und von Euch hoffentlich auch. Auf geht´s!

Present yourself! – Identität 2.0 durch E-Portfolios

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Hallo liebe E-Portfolio-Interessierte. Im Rahmen des gleichnamigen Forschungsseminars werden hier Studierende der Angewandten Medienwissenschaft und Medienwirtschaft an der TU Ilmenau im Wintersemester 08/09 verschiedene E-Portfolio-Themenschwerpunkte aufbereiten und mit E-Portfolio-Experten diskutieren. Die umfangreichere Lehrveranstaltungsbeschreibung verdeutlicht das Anliegen des Seminars genauer.

Ein interessantes Video, was E-Portfolios sind und wie man sie in den Lernkontext implementieren kann, hat Graham Atwell hier zusammengestellt (Übersetzung von der Salzburg Research Forschungsgesellschaft):

Auch Wolf Hilzensauer hat eine spannende Online-Vorlesung auf e-teaching.org zur Einführung von E-Portfolios an Hochschulen gehalten, die hier abrufbar ist.

Seid gespannt, wie es weitergeht und was die Studierenden noch für tolle Fundstücke und Ergebnisse im Laufe des Semesters sammeln werden!

[Update 2008-10-19]:
Die Folien zur Einführungsveranstaltung als [PDF].