Mit ‘E-Portfolio’ getaggte Artikel

E-Porfolios – Eine Erkundungstour zwischen neuem Streich des Web 2.0 und sinnvoller Vernetzung

Montag, 30. März 2009

Und da neigt sich das Semester auch schon wieder dem Ende. “Present yourself! – Identität 2.0 durch E-Portfolios” lautete die allgemeine Laufrichtung unseres Forschungsseminars und im Speziellen begleitete uns das Thema “Anwendungsbereiche bei E-Portfolios”. 

In der einführenden Recherche habe ich mich den beiden Themen “Anwendungskontext Lernalltag in Schule und Studium” sowie “Geschäftsmodelle bei E-Portfolios” gewidmet. Zum einen war es spannend zu erfahren, wie man selbst E-Portfolios im Studium verwenden kann oder sollte ;-) , beziehungsweise welche Konzepte in diesem Bereich verfolgt werden. Zum anderen interessierten mich von Beginn an die ökonomischen Aspekte der Nutzung von E-Portfolios.

Bei der Auswertung der Leitfadeninterviews übernahm ich zwei Fragen zum Unternehmenskontext (inkl. Geschäftsmodelle). Im Folgenden möchte ich kurz und unkommentiert die Ergebnisse diesbezüglich wiedergeben. Mehr gibt es dazu im AMWiki.

  • Im Unternehmenskontext werden E-Portfolios als Instrumente zum Wissenstransfer, zur Identifikation von Wissensträgern sowie zur eigenen (Kompetenz-)Entwicklung verwendet.
  • E-Portfolios finden insbesondere in wissensintensiven Unternehmen Verwendung und bieten dort Möglichkeiten der Vernetzung zwischen den Mitarbeitern, nicht nur im Hinblick auf deren Expertise/ Wissen, sondern auch als Mittel der (virtuellen) Zusammenführung.
  • E-Portfolio-Software wird von Institutionen des öffentlichen Dienstes, privaten Anbietern und Anbietern von Open Source-Lösungen vertrieben, die verschiedene nutzerorientierte Geschäftsmodelle verfolgen.

Von den Mehrwerten der E-Portfolio-Arbeit wurde ich durchaus überzeugt, auch einen Überblick über die Forschungslandschaft und der dazu forschenden Wissenschaftler konnten wir uns recht zügig erarbeiten. Ein zentrales Problem stellt für mich jedoch die Portabilität von E-Portfolios dar. Sollen diese wirklich einen Beitrag zum lebenslangen Lernen leisten, müssen die Inhalte leicht zu im-/exportieren sein. Darüber hinaus müssen E-Portfolios natürlich im Besitz des Lernenden sein.

Die angesprochene Problematik ist weitestgehend noch ungelöst. Hinzu kommt die noch mangelnde Verbreitung des E-Portfolio-Einsatzes. Unsere Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass sich der Einsatz in den verschiedensten Kontexten als ergänzende Methode lohnen kann. Die Lösungen müssen jedoch genau auf den jeweiligen Anwendungsbereich zugeschnitten werden können. Diesen Anspruch erfüllen jedoch die meisten Anbieter von E-Portfolio-Lösungen durch eine weitestgehend nutzerorientierte Entwicklung. Was fehlt dann? Anscheinend die Überzeugung, dass E-Portfolios eben nicht nur ein neuer Streich des Web 2.0 sind, sondern einen wertvollen Beitrag zum lebenslangen Lernen leisten können und zudem eine sinnvolle (und lernfördernde) Vernetzung ermöglichen.

Im Zentrum der E-Portfolio-Arbeit steht weiterhin die Reflexion des eigenen Lernprozesses, die hiermit erfolgt ist.

Wolf Hilzensauer im Porträt

Sonntag, 14. Dezember 2008

Unser Experte, Wolf Hilzensauer, arbeitet bei Salzburg Research als Wissenschaftler und Projektleiter im Bereich des eLearnings, also Lernen unter Verwendung technischer Mittel. Sein Schwerpunkt liegt auf durch Informations- und Kommunikationstechnologie gestützten Lernprozessen und Multimedia-Anwendungen. Im Hauptfokus steht die Berufsausbildung in kleinen und mittelständischen Unternehmen, sowie eLearning-Umgebungen in der Gymnasial-und Hochschulbildung.

Sein Hauptinteresse liegt in der sogenannten “social software”, also Weblogs, Wikis und Eportfolios, welche er in das Design für didaktische Konzepte für innovative Lernumgebungen einbringt und mit deren Hilfe er Konzepte für kompetenz-basierte Lernprozesse entwickelt.

Wolf Hilzensauer arbeitet an mehreren nationalen und internationalen
Forschungsprojekten als Forscher und Projektmanager. Zusätzlich hält er
Vorlesungen an der Pädagogischen Akademie in Salzburg und leitet dort Workshops, in denen der Umgang mit “social software” im Bezug auf kooperatives und “community-orientiertes” eLearning vermittelt wird.

Wolf Hilzensauer studierte in Salzburg Volksschul- und Informatiklehramt, sowie Soziale Arbeit. 2002 erhielt er sein Zertifikat als “eTutor, eTrainer und eLearning Manager”.

Wenn ihr mehr über Wolf Hilzensauer erfahren wollt, dann schaut einfach mal auf seine Seite bei der Salzburg Reasearch Forschungsgesellschaft. Hier findet ihr auch Links zu aktuellen Projekten, an denen er beteiligt ist, Verweise zu allen Publikationen und vieles mehr…

Vorstellung Herr Himpsl

Samstag, 13. Dezember 2008

Mag. Klaus Himpsl ist derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien an der Donau-Universität Krems.

Er kümmert sich unter Anderem um die Betreuung der E-Portfolio-Einführung im Research-PhD-Programm und im Lehrgang “MA eEducation” und ist Referent und E-Tutor im Modul “Bildungstechnologien” sowie zu den Themenbereichen “Wiki” und “E-Portfolio”.
Seine Hochschulausbildung begann 1990 an der Universität Regensburg. Dort studierte er Mathematik und Physik für das Lehramt an Gymnasien. Nach seinem erfolgreichen Referendariat und einem postgradualem Lehrgang an der Donau-Universität, ist er nun seit April 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter an eben genannter Universität.

Und wie es sich als Experte für E-Portfolios gehört, hat Herr Mag. Himpsl auch eine eigene Präsenz im Web.
Weiterführende Seiten um und mit Herrn Himpsl finden sich hier:

http://www.donau-uni.ac.at/imb

http://himpsl.htldornbirn.vol.at/wiki/index.php/Hauptseite

https://www.xing.com/profile/Klaus_Himpsl