Mit ‘Erwartungen’ getaggte Artikel

Erwartungen an dieses Seminar

Samstag, 01. November 2008

Nun möchte ich nachträglich auch noch einen Blogeintrag mit meinen Erwartungen an dieses Seminar einstellen.

Bis vor zwei Wochen hatte ich noch gar keine Vorstellungen von diesem Thema, da ich etwas unerwartet in dieses Seminar gerutscht bin.

Nachdem ich mich nun mit der Materie auseinandergesetzt habe und ein wenig recherchiert habe, hoffe ich nun vor allem zu erlernen und zu verstehen, wie ein E-Portfolio aufgebaut ist und wie ich es gezielt als Webpräsenz zum Beispiel in einem Bewerbungsgespräch einsetzen kann.

Die Frage, die sich mir dabei am Ehesten stellt, ist, wie man ein solches E-Portfolio gezielt im Internet platzieren kann und wie sich die Gestaltung und Pflege eines solchen strukturiert.

Ich hoffe, dass ich in diesem Seminar auf dererlei Antworten stoßen werde und mich mit vielen praktischen Erfahrungen an die Erstellung meines eigenen E-Portfolios setzen kann.

Diana

Strukturwandel der Öffentlichkeit

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Für mich hat sich die Entscheidung für dieses Forschungsseminar bereits vor einiger Zeit angekündigt. Ich hatte den Weblog eines Komilitonen gefunden, der dort Dinge aufschrieb, die er „mal wusste und später wissen will, wo sie stehen“. Die Idee gefiel mir, ein Journal für persönliche Projekte einzurichten, Schritt für Schritt den Lernprozess zu dokumentieren, und außerdem durch diesen Aufbau einen gewissen zusätzlichen Ansporn zu haben, konsequent über einen längeren Zeitraum „dran zu bleiben“. ePortfolios waren für mich zu diesem Zeitpunkt lediglich elektronische Versionen der Bewerbungsmappe, eine Auflistung von Referenzen für potentielle Arbeitgeber.

Das in den Kursbeschreibungen einleitend vermittelte Verständnis von ePortfolios als „Brückenschlag zwischen privaten und öffentlichen Sphären des Lernens“ vermochte dann allerdings, diesen recht starren Vorstellungsbegriff um einiges zu erweitern.

Wenn der Nutzen einer solchen Sammlung nicht nur den konkreten Einsatz in Bewerbungssituationen vorsieht, sondern auch der persönlichen/kollektiven Organisation von Wissen und Kompetenzen Raum lässt, dann sind die Grenzen nach außen offen für alle Formen von Ausprägung und Gestaltung.

Leben im Informationszeitalter bezeichnet nicht nur die Einfachheit und die Bedeutsamkeit von Informationserwerb, sondern auch die immer noch vernachlässigte Notwendigkeit von Informationsstrukturierung.
Das wird deutlich im falschen Umgang mit sensiblen Daten im Internet. Wenn Mitarbeiter größerer Unternehmen vertrauliche Informationen auf öffentlichen Servern ablegen, und damit Schlagzeilen machen. Das wird auch deutlich, wenn feierwütige Studenten ihre Partyexzesse ausführlich bebildert im StudiVZ dokumentieren und auf keine einzige Bewerbung mehr ein Antwortschreiben erhalten.

Nicht zuletzt wird es deutlich, in jedem Bereich, dem unablässig eine hohe Menge an neuen ungeordneten Daten zufließt, ob in der Arbeitswelt oder im Privatleben.

Dass Social-Networking-Plattformen die Dynamik von Web 2.0-Applikationen auch professionell nutzbar machen können, zeigen Projekte wie Xing.

Nach wie vor bestimmen allerdings User die Ausgestaltung der gegebenen Möglichkeiten, nicht die Betreiber von Communities. Für uneingeschränkte Vergleichbarkeit auf einem hohen Niveau bleibt als letzte Instanz nur eine stark reglementierte Normung ohne Gestaltungsfreiheit.

Standardisierte Dokumente wie der EuroPASS bieten hier ein einheitliches Konzept zur Organisation von Kompetenznachweisen für Bewerbungen im In- und Ausland. Auch wenn die Etablierung derartiger Transparenzinstrumente ein Gros der ePortfolio-Entwicklung darstellen, ist für mich persönlich das andere Ende des Spektrums von Bedeutung: die Aussicht, unterschiedliche Arbeitsbereiche via CMS so miteinander zu vernetzen, dass sie sich für den jeweiligen Einsatz zielgebunden strukturieren lassen. Die Option, formelle und informelle Prozesse für sich und andere aufschlüsseln zu können, könnte eine neue Art von Arbeitsverständnis und Wissensvermittlung mit sich bringen. Zu guter Letzt ist die eigenständige Organisation von Informationen und die fachgerechte Darstellung eine Kompetenz in sich.

Ich hoffe, in den nächsten Monaten tieferen Einblick in innovative Nutzungsformen von ePortfolios zu gewinnen, erfolgreiche Konzepte kennenzulernen und im Gespräch mit Experten vielleicht auch wertvolle Impulse für persönliche Umsetzungen zu bekommen.

ID 2.0

Montag, 27. Oktober 2008

Gerade aus dem Praxissemester zurückgekommen fühlte ich mich erstmal ziemlich überfordert mit dem neuen Stundenplan. “Medienwissenschaftliches Wahlpflichtfach”… wie, wo, was? Und es gab jede Menge davon zur Auswahl. In dieser riesigen Liste ist mir ein Wort jedoch sofort ins Auge gesprungen: E-Portfolio. Bin ich diesem Begriff nicht erst vor kurzem irgendwo begegnet? Ich klickte auf den Link zur Inhaltsbeschreibung und da war es mir wieder klar: Ich hatte ein paar Tage vorher den dort erwähnten Bericht über E-Portfolios in der Zeitschrift “PAGE” gelesen (ein Freund, seines Zeichens Mediengestalter, hatte sie zu Hause rumliegen und ich hab mal etwas geblättert…)

Ich fand den Artikel sehr interessant und war ziemlich begeistert von dieser scheinbar “neuen” Möglichkeit der Selbstdarstellung, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie von E-Portfolios gehört.
Vor allem für Kreative ist das E-Portfolio eine Chance, die genutzt werden sollte… eigentlich für jeden Selbstständigen… oder besser: für wirklich JEDEN. Das Internet ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Bewerbungen per Post gibt es schon heutzutage kaum noch. Kann es nicht sein, dass die “klassische Online-Bewerbung” in gar nicht so ferner Zukunft durch E-Portfolios verdrängt wird?
Ich erhoffe mir im Seminar mehr über die Möglichkeiten und Chancen von E-Portfolios zu erfahren. Wie sollte es am besten gestaltet werden? Ist E-Portfolio gleich E-Portfolio? Welche Unterschiede gibt es und welche Lösung ist für wen die beste?…

Elektronische Idendität

Montag, 27. Oktober 2008

Hallo,

ich war nicht von Anfang an an diesem Seminar eingeschrieben oder habe mich dafür interessiert. Ich bin eher zufällig eingestiegen. Am vergangenen Freitag hatte unsere Gruppe eine Art Privatstunde mit Herrn Kirchner. Bei dieser Gelegenheit wurde uns das Thema dann näher gebracht. Besonders interessiert bin ich an den Möglichkeiten der Erstellung einer “elektronischen Bewerbungsmappe”. Ich finde das eine sehr clevere, innovative Idee. Ich bin der Meinung, dass uns damit ein Vorsprung gegenüber Mitbewerbern bei späteren Jobs eingeräumt wird. Ich freue mich auf das Seminar und bin gespannt, was da auf mich zukommen wird.

Erwartungen an das Seminar

Montag, 27. Oktober 2008

Direkte und deutliche Erwartungen an dieses Seminar habe ich nicht. Bin auch erst letzten Freitag über Umwege hineingestolpert…

Mit dem Thema “Bloggen” und E-Portfolios habe ich mich noch nie so richtig auseinandergesetzt und bin jetzt einfach gespannt, was auf mich zukommen wird, was ich als Erfahrungen mitnehmen werde und ob mir das “Bloggen” Spaß machen wird.

Ich sehe dem Seminar jetzt mit großem Interesse entgegen und freue mich einfach auf die nächsten Monate.

E-Portfolios als logische Konsequenz des Internets

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Ich sehe E-Portfolios, auch in Anbetracht des kleinen Filmausschnittes in der ersten Veranstaltung, als eine dititale Form eines herkömmlichen Portfolios an…gut, das sagt ja eigentlich auch schon der Name aus. Grundvoraussetzung dafür ist das Internet der heutigen Form welches zunehmend einige Risiken, aber vor allem natürlich auch Chancen bietet – dazu zu zählen sind mit Sicherheit die E-Portfolios… Ich denke daher dass E-Portfolios im Grunde nur eine längst überfällige Konsequenz der ganzen Internetentwicklung sind, warum die Nutzung bislang noch in so geringem Maße erfolgt ist sicher auch eine interessante Forschungsfrage…

Die Bedeutung wird allerdings wachsen, das sieht man schon bei den heutigen Bewerbungsverfahren. Bei Bewerbungen in großen Unternehmen legt man praktisch ja auch schon sein eigenes E-Portfolio an, worauf dann deutschlandweit bzw. weltweit durch die einstellenden Personen zugegriffen werden kann. Interessant wird sein inwiefern sich dies weiterentwickelt: Besitzt irgendwann jeder sich bewerbende Mensch ein eigenes E-Portfolio? Schickt man in ein paar Jahren nur noch einen Link seines Portfolios an das Unternehmen für welches man sich bewirbt? Viele interessante Fragen und ich hoffe ich werde in diesem Seminar ein paar Antworten darauf finden bzw. bekommen.

Da ich davon überzeugt bin dass ein sehr gutes E-Portfolio mit Sicherheit auch sehr gute Jobchancen bietet erhoffe ich mir von diesem Seminar dass ich auch für mich persönlich ein wenig aus diesem Seminar mitnehmen kann, da mir mit Sicherheit E-Portfolios in irgendeiner Art und Weise noch einmal in meinem Leben über den Weg “laufen” werden. Sicherlich bieten Sie auch weitere Möglichkeiten – diese werden wir denke ich im Seminar kennen lernen. Ich bin gespannt und voller Vorfreude…